Vertraulichkeitsvereinbarung · Non-Disclosure Agreement
Eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) ist ein Vertrag, in dem eine oder beide Parteien zusagen, bestimmte Informationen nicht an Außenstehende weiterzugeben. Sie definiert, was als vertraulich gilt, wie lange die Pflicht besteht, mit wem Informationen geteilt werden dürfen und was bei einem Verstoß passiert.
Eine NDA schafft eine vertragliche Pflicht zusätzlich zum allgemeinen gesetzlichen Schutz. Wenn Sie Preise, Quellcode oder M&A-Gespräche mit einer anderen Partei teilen, schützt das allgemeine Recht diese Informationen nicht immer zuverlässig, sobald sie das eigene Haus verlassen haben. Eine NDA schließt diese Lücke, indem sie genau festlegt, welche Informationen geschützt sind, durch wen, wie lange und mit welchen Rechtsmitteln bei Verstoß. Eine einseitige NDA verpflichtet nur den Empfänger. Eine beidseitige (gegenseitige) NDA verpflichtet beide — üblich, wenn zwei Unternehmen eine Partnerschaft oder Übernahme prüfen und beide sensibles Material teilen.
NDAs gehören zu den am häufigsten unterzeichneten Verträgen im Geschäftsleben — und zu den am meisten übersehenen. Eine schwache oder überbreite NDA kann echte Probleme schaffen: Sie kann bereits öffentliche Informationen zu schützen vorgeben, Sie an jahrzehntelange Einschränkungen binden, die Gerichte nicht durchsetzen, oder Ihre sensibelsten Daten durch Gestaltungsfehler ungeschützt lassen. Das Lesen der NDA vor der Unterschrift dauert fünf Minuten und verhindert jahrelange Folgeprobleme.
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